Mutterschutzgesetz (§10 MuSchG).
Umsetzungsfrist endet zum 31.12.2018!

Die Übergangsfrist zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung gemäß §10 Mutterschutz läuft Ende 2018 ab.

Jede Tätigkeit im Unternehmen muss bis 31.12.2018 zusätzlich auf Gefahren für werdende Mütter untersucht werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Tätigkeit im Moment von einer Frau (schwanger oder nicht) oder einem Mann ausgeführt wird. So das Mutterschutzgesetz das am 01.01.2018 in Kraft getreten ist. Die Übergangsfrist für die ergänzende 1)  Gefährdungsbeurteilung endet am 31.12.2018.

Kann ein Unternehmen ab Anfang 2019 keine ergänzende Gefährdungsbeurteilung gemäß Mutterschutzgesetz nachweisen, drohen Bußgelder bis zu 5.000 Euro bzw. 25.000 Euro.

Bei Wiederholungstätern oder Vorsatz kann sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr drohen. Mögliche Ansprüche der Versicherungsträger sind davon unbenommen.

Wird dem Arbeitgeber eine Schwangerschaft angezeigt oder wird diese ihm bekannt, so ist die Gefährdungsbeurteilung gemäß §10 Mutterschutzgesetz unverzüglich durchzuführen. Gleiches gilt für die Meldung an die Aufsichtsbehörde.

Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne.


1) eine allgemeine Gefährdungsbeurteilung für jede betriebliche Tätigkeit, schreibt §10 Arbeitsschutzgesetz seit 07.08.1996 vor.