Aktuelles & Wichtiges

zu den QHSE-Themen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Audit/Begehungen, Büro Check, Gesundheit am Arbeitsplatz in oder um München, Bayern finden Sie hier. Ob als Qualitätsmanager (QM), Umweltmanager (UM) oder Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI/SIFA), öfters vorbei schauen beziehungsweise verlinken lohnt sich.


 

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Diagnose: Epilepsie!

Arbeits- oder Berufsunfähig?

Am 17. April 2019 fand die TEA Bundesfachtagung in München bei der Inneren Mission statt. Thema: Bausteine zur inkludierten Gefährdungsbeurteilung am Beispiel Epilepsie.

In informativen und sachkundigen Vorträgen über die Fahrtauglichkeit und gefährliche Tätigkeiten, die sieben Fristen der DGUV, die inkludierte Gefährdungsbeurteilung, medizinisch-berufliche Rehabilitation und mögliche Handlungshilfen und technische Lösungen bei der Epilepsie, wurde das gesamte Spektrum der Möglichkeiten und Chancen bei der Epilepsie im Unternehmen dargestellt.

Jeder des sich näher für das Thema interessiert sei die DGUV Information 250-001 bzw. wer aktive Hilfestellung benötigt, die Berufliche Teilhabe bei Epilepsie (TEA), die auch bundesweit tätig ist, empfohlen.


Abwechslung ist gefragt!

Büro-Tipp Nr.3:

 

Unter Komfort im Büro wurde lange Zeit möglichst wenig Bewegung und höchst mögliche Bequemlichkeit verstanden. Dabei wurde aber meist übersehen, das Sitzen auf einem Bürostuhl genauso wie z.B. das Knien beim Boden verlegen, eine Zwangshaltung ist. Und für uns Menschen nicht gut ist.

Wir brauchen Abwechslung, sowohl im geistigen als auch körperlichen Sinne. Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, Ruhe und Bewegung tut nicht nur im Gesamten gut, sonder ist geradezu notwendig. Die komplette Muskulatur, die Gelenke, der Kreislauf und auch der Stoffwechsel (Diabetes) brauchen die Bewegung zum leben.

Denken Sie bei Ihrem nächsten längeren Büroaufenthalt bzw. PC-‘Sitzung‘ daran. Unterbrechen Sie diese regelmäßig, stehen Sie eine gewisse Zeit und laufen Sie ein Stück (45:10:5 Regel). So ist ein Stehen beim Telefonieren oder einer kurzen Besprechung oder ein Gang zum Kollegen/Kollegin statt einem Telefonat leicht umsetzbar. Nur zur rechten Zeit dran Denken ist nötig. Eine Gedächtnisstütze an der richtigen Stelle wirkt oft Wunder.

Und noch etwas: Ein Ausgleich nach der Arbeit wirke weniger, als ein kontinuierliche Verteilung über die gesamte Arbeits-/Tageszeit.


Wenn der Brandschutz zur Existenzfrage wird.

baiMENTO.de

Hat es in einem Betrieb gebrand, kommt es oft zu kritischen Situationen, die bei fast jedem zweiten Betrieb zur Insolvenz führen. Durch die mittelbaren Folgen sind es nach ca. drei Jahren so­gar fast dreiviertel aller Betrie­be.  

Grund genug sich mit der neuen Arbeitsstätten­richtlinie ASR A2.2 vom Mai 2018 zu beschäftig­en und das eigene Brandschutzkonzept zu aktuali­sieren. Die Änderungen der ASR A2.2 betref­fen die Konkretisierung der Grundausstat­tung von Ar­beitsstätten mit Feuerlöscheinrichtun­gen, Instandhaltung von Feuerlöschern und Anforderungen bei erhöhter Brandgefährdung.

Je kleiner der Betrieb ist, desto höher ist das Risiko einzuschätzen. Die Konkurrenz war­tet nicht, bis sich der Betrieb von den Folgen erholt hat. Die Beseitigung des Schadens, polizeiliche, behörd­liche und versicherungstechnische Regelung, neue Maschinen, Material, Personal, Ter­minverzug, Qualitätsprobleme, Imageschaden, etc. seien nur beispielhaft genannt.  Ohne das oft fehlende Risiko-Management – speziell bei kleineren Betrieben – wird die Lage oft schnell aus­sichtslos. Dabei geht es nicht nur um die finanziellen Belange, die hoffentlich auch beim Abschluss der Police und über die Jahr hinweg immer wieder mal aktualisiert wurden. Sondern auch darum die Häufigkeit und Schwere der Schadensereignisse richtig und vollständig einzuschät­zen. Maßnahmen vorab durch Notfallpläne festzulegen. Hierbei lohnt sich jeder investierte Tag um ein Vielfa­ches. Je besser und zutreffender vorausgedacht wurde, je leichter lässt sich ein Brand im Betrieb anschließend be­wältigen.


Mobil arbeiten - Chancen und Risiken?

Trotz modernster Technik wie Video-Konferenz, Fernwartung und Breitband-Anschluss nimmt die mobile Arbeit sowohl von der Dauer als auch der Häufigkeit stetig zu. Und dies nicht nur für die klassischen Tätigkeiten, wie im Vertrieb (Außendienst), Service (Montage, Reparatur, …), Kraftfahrer, Begleitpersonal, etc., sondern auch bei Projektmitglieder, Fachkräften, Interims-Manager, Tages-/Wochen-Pendler, Home Office[1], usw.

Bisher konnte der Umfang von mobiler Arbeit anteilig als sehr gering betrachtet werden. In den letzten Jahren hat sich dies allerdings oft dramatisch geändert. Anteile von 20% und mehr sind keine Seltenheit mehr. Die mobile Arbeit ist damit auch in die (bestehende) Gefährdungsbeurteilung zwingend mit einzubeziehen. Analog zu den psychischen Belastungen oder den aktuellen Ergänzungen gemäß Mutterschutzgesetz (MuSchG), deren Übergangsfrist zum 31/12/2018 endet.  

Zur Ermittlung des Bedarfs bzw. des Umfangs einer ergänzenden Gefährdungsbeurteilung mobile Arbeit – und damit zur effizienten und effektiven Umsetzung - haben wir ein Verfahren entwickelt. Berücksichtigt werden dabei
- spezifischen Rahmenbedingungen
- Planungsmöglichkeiten
- Erholungsmöglichkeiten im Außendienst
- technisch, organisatorisch, und soziale Unterstützung
- Unterweisung – mobile Arbeit
- für betroffene MitarbeiterInnen und Führungskräfte
- Gestaltungsmöglichkeiten für mobile Arbeit

Eine umfassende und fürsorglichen Betrachtung der mobilen Arbeit und eine rechtssichere Dokumentation sind damit sichergestellt.

[1]  Die Übernahme der Bildschirmarbeitsverordnung in die Arbeitsstättenverordnung deckt lediglich fest eingerichtete Arbeitsplätze ab.  



Eine Erinnerung an §10 Mutterschutzgesetz (MuSchG). Achtung Termin war am 31.12.2018!

Die Übergangsfrist zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung gemäß §10 Mutterschutz läuft Ende 2018 ab.

Jede Tätigkeit im Unternehmen muss bis 31.12.2018 zusätzlich auf Gefahren für werdende Mütter untersucht werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Tätigkeit im Moment von einer Frau (schwanger oder nicht) oder einem Mann ausgeführt wird. So das Mutterschutzgesetz das am 01.01.2018 in Kraft getreten ist. Die Übergangsfrist für die ergänzende1)  Gefährdungsbeurteilung endet am 31.12.2018.

Kann ein Unternehmen ab Anfang 2019 keine ergänzende Gefährdungsbeurteilung gemäß Mutterschutzgesetz nachweisen, drohen Bußgelder bis zu 5.000 Euro bzw. 25.000 Euro.

Bei Wiederholungstätern oder Vorsatz kann sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr drohen. Mögliche Ansprüche der Versicherungsträger sind davon unbenommen.

Wird dem Arbeitgeber eine Schwangerschaft angezeigt oder wird diese ihm bekannt, so ist die Gefährdungsbeurteilung gemäß §10 Mutterschutzgesetz unverzüglich durchzuführen. Gleiches gilt für die Meldung an die Aufsichtsbehörde.

1) eine allgemeine Gefährdungsbeurteilung für jede betriebliche Tätigkeit, schreibt §10 Arbeitsschutzgesetz seit 07.08.1996 vor.


Und ACTION – Bitte!

baiMENTO SchinkanzenbaiMENTO.de

Jetzt kommt wieder die Jahreszeit, wo sich die meisten Aktivitäten nach Innen verlagern. Sowohl bei der Arbeit als auch im Privaten. Zeit sich zu überlegen, wie man dem entgegenwirken kann. Und getreu dem Grundsatz, das man niemanden leichter ändern kann, als einen Selbst, ist es dafür genau die richtige Zeit bei sich anzufangen. Vielleicht machen ja andere KollegInnen gleich mit.

Immer mehr Arbeitsplätze sind Sitzarbeitsplätze. Nicht nur im Büro, auch beim Autofahren, Reisen mit dem Zug, dem Flugzeug. Beim Warten auf selbige. An der Kasse, als Maschinenführer oder im Leitstand. Wie dem entgegen gewirkt werden kann, zeigt unter anderem die Initiative für Gesundheit bei der Arbeit (IGA).

Freiwillige bzw. unfreiwillige Zwangshaltungen hindern uns in unserem natürlichen Bewegungsdrang. Und bei Zwangshaltungen ist nicht immer das Sitzen gemeint. KollegInnen zum Beispiel in der Fertigung oder im Verkauf müssen oft lange Zeit stehen. Im Büro, in der Praxis, im Labor dagegen oft sitzen. Beides – zuviel oder zulange – ist nicht von Vorteil.

Daher sind Ideen gefragt, wie die Einseitigkeit unterbrochen werden kann. Nicht für alle gibt es DIE eine Lösung, eine Auswahl an Möglichkeiten ist gefragt.  

Für Sitz-ArbeiterInnen ist beispielsweise eine ‚Betriebswanderung‘ denkbar, bei der einzelne Stationen in einer Laufkarte ‚gesammelt‘ werden müssen. Oder in der Cafe-Küche werden die Tische und Stühle durch Bistro-Tische ausgetauscht. Oder wenn ihre Treppen eine Setzstufe hat, nutzen Sie diese für einen Motivationsspruch. Die Bewegungsanreize die denkbar sind, sind zahllos und nur durch die Phantasie begrenzt. Nur sollten sie von der Belegschaft (den Betroffenen) selbst kommen. Und die Vorbildfunktion der Chefs ist dabei nicht zu unterschätzen.

Vielleicht sind ja bei der Ideenfindung, folgende Tipps nützlich:

  • Wenn die Bewegung Spass macht, wir die Idee eher realisiert.
  • Nicht alles auf einmal. Wechseln Sie die Ideen lieber regelmäßig durch. Langeweile ist nicht förderlich.
  • Benennen Sie, wie für alles Wichtige, einen ‚Kümmerer‘ oder eine ‚KümmerInn‘. Adressieren Sie Verantwortung und natürlich auch das Lob, wenn es gut läuft.
  • Verändern Sie gegebenenfalls die Arbeitsumgebung, die Arbeitsmittel. Sollte aber nicht zwingend der Grund für teure Anschaffungen sein. Oft sind die Ideen, die nichts kosten die Besten.
  • Motivieren Sie – wenn nötig mit Wettbewerb und/oder Belohnung.

Fangen Sie gleich an – und ACTION - Bitte!  


Beschaffung, die neue ISO 45001 und Gütesiegel

Sicherheitsingenieur 04/2018 - Eine kleine Zeichenkunde  GS, CE und Co. im Arbeitsschutz

Die Schnittstelle zwischen Einkauf und Arbeitssicherheit wird durch die Mitte März 2018 erschienene ISO 45001 aufgewertet. Der Gedanke, bestimmte Kriterien der Arbeitssicherheit im Einkauf von Anfang an fest zu installieren ist nicht komplett neu, sondern hat sich in anderen Managementsystemen (Qualität, Umwelt, usw.) bewährt. Hierbei spielen auch bestimmte Zeichen (CE, GS, ECO, Blauer Engel, ) ein Rolle, die beachtet aber auch nicht überbewertet werden dürfen, indem sie als alleiniges Kriterien angesehen werden.

Den Artikel können Sie gerne hier anfordern.





Eine interessante Studie gibt es von Splendid Research aus dem Jahr 2016


und gerade neu veröffentlicht aus 2018.


Blue Guide 2016 von der EU



Das Rapid Exchange of Information
System (RAPEX) der EU zur
Schnellwarnung von gefährlichen Gütern.Factsheet 2017



So gelingt die Implementierung der
ISO 45001:2018-03

Sicherheitsingenieur 03/2018
Ende 2013 wurde von der International Organzation for Standardization (ISO) der Entschluss gefasst, einen neuen Standard für  Arbeitsschutzmanagement (ISO 45001) heraus zu geben. Als Grundlage diente die bewährte BS 18001 OHSAS. Die Veröffentlichung ist für März 2018 geplant. Was sollten Sie im Hinblick auf die Implementierung beachten?


Fordern Sie hier Ihr persönliches Exemplar des Artikel an.


Sitzen kann tödlich sein!

Ergotopia InfografikErgotopia Infografik

Diese Infografik von Ergotopia kann wohl kaum drastischer sein. Aber in Zeiten von Bewegungsmangel großer Teile der Bevölkerung, hilft es ja vieleicht. Ein Bezug zu den Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen ist durchaus gewollt.

"Sitzen ist das Rauchen unserer Generation"
(Q: Harward Business Review)


Wenn Sie wissen wollen, wie 'gesund' das Büro ist, dann könen Sie es über unseren Kompakt-Check: BÜRO erfahren.



Mach mal PAUSE!

Eine Pause zur rechten Zeit und mit den richtigen Menschen, ist nicht nur gesund, sondern erhöht auch die Leistungsfähigkeit. Sowohl des Teams, der Kreativität als auch der Produktivität.

Nicht umsonst hat der Gesetzgeber 15 Minuten Pause pro drei Stunden vorgesehen. Zwangsweise in der siebten Stunde ununterbrochener Arbeit bzw. danach alle drei Stunden 15 Minuten erneut.

Mache Zeitgenossen scheinen dies völlig außer acht zu lassen und arbeiten die notwendigen Pausen durch. Den meisten Chefs scheint dies nicht zu stören bzw. gerade recht zu sein. Zumindest solange keine Unfälle passieren. Wird in der Unfalluntersuchung festgestellt, das dies kein Einzelfall war und sondern eher die Regel, und der Chef nachweislich nichts dagegen unternommen hat, ist mit empfindlichen Konsequenzen zu rechnen.

Dabei wäre es sinnvoll und förderlich nicht nur diese gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, sondern sogar eine gewisse Struktur in den Pausen einzuhalten. Und darüber hinaus auch die Tätigkeiten - sofern möglich - ebenfalls zu strukturieren.

Teilen Sie Ihre Pausen nach der 60-30-10 Prozent Regel ein. 60%/18min. sollten Sie mit einer ausgewogenen Mahlzeit - am Besten mit netten Kollegen - verbringen. 30%/9min. Ihrer Pause sollten Sie sich an der frischen Luft bewegen. Und 10%/3min. sollten Sie sich bewusst erholen. Handy, emails, Gespräche, Radio, TV, etc. sind tabu! Vielleicht probieren Sie mal 'Power-Napping'.

Versuchen Sie diese Struktur auch bei Ihrer Arbeit umzusetzen. Wenn Sie einen Bürojob (60%) haben, versuchen Sie im Stehen zu telefonieren. Oder gehen Sie zum Kopierer/Drucker, holen Sie sich einen Kaffee, Tee, Glas Wasser etc. aus der Küche (30%). Schalten Sie regelmäßig von Ihrer aktuellen Tätigkeit ab, unterhalten Sie sich mit Ihren Kollegen über die nächsten Projekte, Firmenevents, Lesetipps, erzählen Sie über Ihren letzten Erfolg und wie Sie ihn erreicht haben, oder hören Sie einfach 'nur' zu, usw.

Wenden Sie sich danach wieder mit neuem Elan und Konzentration ihrer Tätigkeit zu. Und vergessen Sie diese unsäglichen Sprüche von Multitasking! Wenn Sie sich nicht auf eine Sache zur rechten Zeit am rechten Ort konzentrieren, was soll dann dabei rauskommen? Oft sind 10-20 Minuten konzentrierte Tätigkeit effektiver als 1 Stunde Multitasking.

Q: Arbeitszeitgesetz; ASR A4.2 Pausen- und Bereitschaftsräume



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