Aktuelles & Wichtiges

zu den QHSE-Themen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Audit/Begehungen, Büro Check, Gesundheit am Arbeitsplatz in oder um München, Bayern finden Sie hier. Ob als Qualitätsmanager (QM), Umweltmanager (UM) oder Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI/SIFA), öfters vorbei schauen beziehungsweise verlinken lohnt sich.


 

Sie haben zum Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz oder integrierte Managementsysteme oder zu einem Beitrag Fragen?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an! Gerne können Sie auch ausgewählten Beiträge auf openpr.de nutzen.

 

Und ACTION – Bitte!

baiMENTO Schinkanzen(C) baiMENTO.de

Jetzt kommt wieder die Jahreszeit, wo sich die meisten Aktivitäten nach Innen verlagern. Sowohl bei der Arbeit als auch im Privaten. Zeit sich zu überlegen, wie man dem entgegenwirken kann. Und getreu dem Grundsatz, das man niemanden leichter ändern kann, als einen Selbst, ist es dafür genau die richtige Zeit bei sich anzufangen. Vielleicht machen ja andere KollegInnen gleich mit.

Immer mehr Arbeitsplätze sind Sitzarbeitsplätze. Nicht nur im Büro, auch beim Autofahren, Reisen mit dem Zug, dem Flugzeug. Beim Warten auf selbige. An der Kasse, als Maschinenführer oder im Leitstand. Wie dem entgegen gewirkt werden kann, zeigt unter anderem die Initiative für Gesundheit bei der Arbeit (IGA).

Freiwillige bzw. unfreiwillige Zwangshaltungen hindern uns in unserem natürlichen Bewegungsdrang. Und bei Zwangshaltungen ist nicht immer das Sitzen gemeint. KollegInnen zum Beispiel in der Fertigung oder im Verkauf müssen oft lange Zeit stehen. Im Büro, in der Praxis, im Labor dagegen oft sitzen. Beides – zuviel oder zulange – ist nicht von Vorteil.

Daher sind Ideen gefragt, wie die Einseitigkeit unterbrochen werden kann. Nicht für alle gibt es DIE eine Lösung, eine Auswahl an Möglichkeiten ist gefragt.  

Für Sitz-ArbeiterInnen ist beispielsweise eine ‚Betriebswanderung‘ denkbar, bei der einzelne Stationen in einer Laufkarte ‚gesammelt‘ werden müssen. Oder in der Cafe-Küche werden die Tische und Stühle durch Bistro-Tische ausgetauscht. Oder wenn ihre Treppen eine Setzstufe hat, nutzen Sie diese für einen Motivationsspruch. Die Bewegungsanreize die denkbar sind, sind zahllos und nur durch die Phantasie begrenzt. Nur sollten sie von der Belegschaft (den Betroffenen) selbst kommen. Und die Vorbildfunktion der Chefs ist dabei nicht zu unterschätzen.

Vielleicht sind ja bei der Ideenfindung, folgende Tipps nützlich:

  • Wenn die Bewegung Spass macht, wir die Idee eher realisiert.
  • Nicht alles auf einmal. Wechseln Sie die Ideen lieber regelmäßig durch. Langeweile ist nicht förderlich.
  • Benennen Sie, wie für alles Wichtige, einen ‚Kümmerer‘ oder eine ‚KümmerInn‘. Adressieren Sie Verantwortung und natürlich auch das Lob, wenn es gut läuft.
  • Verändern Sie gegebenenfalls die Arbeitsumgebung, die Arbeitsmittel. Sollte aber nicht zwingend der Grund für teure Anschaffungen sein. Oft sind die Ideen, die nichts kosten die Besten.
  • Motivieren Sie – wenn nötig mit Wettbewerb und/oder Belohnung.

Fangen Sie gleich an – und ACTION - Bitte!  


Büro schlecht? Kündigung! Fachkräftemangel!

Sicherlich ist dies in den seltensten Fällen der alleinige Grund für eine Kündigung. Aber die Ansprüche wachsen. Speziell nach den ersten Jahren im Beruf. Eigentlich nachvollziehbar, wenn man daran denkt, das ca. 50% der verfügbaren Zeit bei der Arbeit verbracht wird.

Immer noch ein Thema der Kaffee/Tee, Frühstück, Obst, Getränke, Snackbar, Mittagessen kostenlos oder bezuschusst. Hier macht sich Großzügigkeit bezahlt, ebenso wie bei der Flexibilität zwischen Schreibtisch, Ad-Hoc-Besprechungs- und Klausur-Räumen frei wechseln zu können. Die oftmals belächelten Kriterien Licht und Raumklima sind nicht zu vernachlässigen. Wer arbeite schon gerne am ‚Katzentisch‘ oder in einer ‚Besenkammer‘ auf einem alten Schreibtisch aus den 50ern. Ein moderner ergonomischer Bürostuhl ist nicht nur einer Selbstverständlichkeit, sondern drückt auch eine Wertschätzung der/dem Angestellten gegen über aus. Und Büroeinrichtungen haben auch eine Lebensdauer. Sie sollten regelmäßig erneuert werden, nicht nur die Computer. Unser Büro-Check gibt Ihnen Anregungen und stellt Sicherheit gegenüber den rechtlichen Anforderungen her.

Q: WiWo; Mindspace, OnePoll

baiMENTO.debaiMENTO.de




Beschaffung, die neue ISO 45001 und Gütesiegel
Sicherheitsingenieur 04/2018 - Eine kleine Zeichenkunde  GS, CE und Co. im Arbeitsschutz

Die Schnittstelle zwischen Einkauf und Arbeitssicherheit wird durch die Mitte März 2018 erschienene ISO 45001 aufgewertet. Der Gedanke, bestimmte Kriterien der Arbeitssicherheit im Einkauf von Anfang an fest zu installieren ist nicht komplett neu, sondern hat sich in anderen Managementsystemen (Qualität, Umwelt, usw.) bewährt. Hierbei spielen auch bestimmte Zeichen (CE, GS, ECO, Blauer Engel, ) ein Rolle, die beachtet aber auch nicht überbewertet werden dürfen, indem sie als alleiniges Kriterien angesehen werden.

Den Artikel können Sie gerne hier anfordern.





Eine interessante Studie gibt es von Splendid Research aus dem Jahr 2016


und gerade neu veröffentlicht aus 2018.


Blue Guide 2016 von der EU



Das Rapid Exchange of Information
System (RAPEX) der EU zur
Schnellwarnung von gefährlichen Gütern.Factsheet 2017



So gelingt die Implementierung der ISO 45001:2018-03

Sicherheitsingenieur 03/2018
Ende 2013 wurde von der International Organzation for Standardization (ISO) der Entschluss gefasst, einen neuen Standard für  Arbeitsschutzmanagement (ISO 45001) heraus zu geben. Als Grundlage diente die bewährte BS 18001 OHSAS. Die Veröffentlichung ist für März 2018 geplant. Was sollten Sie im Hinblick auf die Implementierung beachten?


Fordern Sie hier Ihr persönliches Exemplar des Artikel an.


Bild des Monats

Ergotopia InfografikErgotopia Infografik

Diese Infografik von Ergotopia kann wohl kaum drastischer sein. Aber in Zeiten von Bewegungsmangel großer Teile der Bevölkerung, hilft es ja vieleicht. Ein Bezug zu den Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen ist durchaus gewollt.

"Sitzen ist das Rauchen unserer Generation"
(Q: Harward Business Review)


Wenn Sie wissen wollen, wie 'gesund' das Büro ist, dann könen Sie es über unseren Kompakt-Check: BÜRO erfahren.






Mach mal PAUSE!

Eine Pause zur rechten Zeit und mit den richtigen Menschen, ist nicht nur gesund, sondern erhöht auch die Leistungsfähigkeit. Sowohl des Teams, der Kreativität als auch der Produktivität.

Nicht umsonst hat der Gesetzgeber 15 Minuten Pause pro drei Stunden vorgesehen. Zwangsweise in der siebten Stunde ununterbrochener Arbeit bzw. danach alle drei Stunden 15 Minuten erneut.

Mache Zeitgenossen scheinen dies völlig außer acht zu lassen und arbeiten die notwendigen Pausen durch. Den meisten Chefs scheint dies nicht zu stören bzw. gerade recht zu sein. Zumindest solange keine Unfälle passieren. Wird in der Unfalluntersuchung festgestellt, das dies kein Einzelfall war und sondern eher die Regel, und der Chef nachweislich nichts dagegen unternommen hat, ist mit empfindlichen Konsequenzen zu rechnen.

Dabei wäre es sinnvoll und förderlich nicht nur diese gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, sondern sogar eine gewisse Struktur in den Pausen einzuhalten. Und darüber hinaus auch die Tätigkeiten - sofern möglich - ebenfalls zu strukturieren.

Teilen Sie Ihre Pausen nach der 60-30-10 Prozent Regel ein. 60%/18min. sollten Sie mit einer ausgewogenen Mahlzeit - am Besten mit netten Kollegen - verbringen. 30%/9min. Ihrer Pause sollten Sie sich an der frischen Luft bewegen. Und 10%/3min. sollten Sie sich bewusst erholen. Handy, emails, Gespräche, Radio, TV, etc. sind tabu! Vielleicht probieren Sie mal 'Power-Napping'.

Versuchen Sie diese Struktur auch bei Ihrer Arbeit umzusetzen. Wenn Sie einen Bürojob (60%) haben, versuchen Sie im Stehen zu telefonieren. Oder gehen Sie zum Kopierer/Drucker, holen Sie sich einen Kaffee, Tee, Glas Wasser etc. aus der Küche (30%). Schalten Sie regelmäßig von Ihrer aktuellen Tätigkeit ab, unterhalten Sie sich mit Ihren Kollegen über die nächsten Projekte, Firmenevents, Lesetipps, erzählen Sie über Ihren letzten Erfolg und wie Sie ihn erreicht haben, oder hören Sie einfach 'nur' zu, usw.

Wenden Sie sich danach wieder mit neuem Elan und Konzentration ihrer Tätigkeit zu. Und vergessen Sie diese unsäglichen Sprüche von Multitasking! Wenn Sie sich nicht auf eine Sache zur rechten Zeit am rechten Ort konzentrieren, was soll dann dabei rauskommen? Oft sind 10-20 Minuten konzentrierte Tätigkeit effektiver als 1 Stunde Multitasking.

Q: Arbeitszeitgesetz; ASR A4.2 Pausen- und Bereitschaftsräume

Endlich wieder Sommer!

Fotolia 86564180

Sagen sich im Moment viele Menschen im Büro. In der Freizeit oder Urlaub begrüßen viele die höheren Temperaturen, die Sonne bzw. die Luft im Freien. Bei der Arbeit bzw. am Arbeitsplatz sieht das - zumindest dem Empfinden nach - ganz anders aus. Und eine Klimaanlage ist nur selten vorhanden. Die Hitzefrei-Regelung gilt auch nur für Schüler und nicht für Erwachsene.

Allerdings ist auch am Arbeitsplatz für erträgliche Umstände durch den Arbeitgeber zu sorgen. So gibt die Arbeitsstättenverordnung Schutzziele bzw. Richtwerte für das Raumklima vor. So soll 20°C (im Winter) nicht unterschritten werden. Der empfohlene Temperaturbereich sollte zwischen 20-21°C liegen (Anm.d.V.: bisschen enge Toleranz) und 26°C im Maximalwert nicht überschreiten. Temperaturschwankungen sollten möglichst vermieden werden.

Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40% - 60% liegen und die Luftgeschwindigkeit (Zugluft) zwischen 0,1m/s - 0,15m/s aber nicht über 0,2m/s liegen. Wird überwiegend am Bildschirm gearbeitet kommt noch eine Sonnenschutz hinzu.

Betrachtet man nun die Anforderungen aus der Arbeitsstättenverordnung und dem technischen Regeln, so könnte man annehmen, dass es doch auf eine Klimaanlage hinaus läuft. Allerdings ergeben sich dabei andere und zusätzliche Probleme. Oft kann man sich aber auch durch andere Maßnahmen 'behelfen'.

  1. Falls die Fenster zu öffnen sind, empfiehlt es sich 1x pro Stunde für ca. 10-15min eine Stoßlüftung durch zu führen. Nutzen Sie die allgemeinen Pausen. Nutzen Sie auch die frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden. Wenn möglich auch die Nacht - Kurz vor Sonnenaufgang ist es meistens am kühlsten.
  2. Verkürzen Sie zeitweilig die Arbeitszeiten oder verändern Sie deren Beginn und Ende.
  3. Nutzen Sie ausreichend Grünpflanzen (keine Imitate!). Und sorgen Sie für ausreichende Pflege (Übernehmen auch Dienstleister).
  4. Achten Sie bei der Beschaffung auf schadstoffarme besser schadstofffreie Materialien/Geräte.
  5. Geräte die nicht direkt am Arbeitsplatz benötigt werden, stellen Sie besser in belüfteten und separaten Räumen auf.
  6. Wenn möglich, nutzen Sie das home office.
  7. Nutzen Sie das kostenlose Angebot des Arbeitgebers von erfrischenden Getränken.
  8. Falls möglich lockern Sie zeitweise die Bekleidung. Achten Sie hierbei bitte auf das Empfinden ihrer Mitmenschen. Danke!

Q: ArbStättV; ASR A3.5; ASR A3.; BGI 7004; ISBN: 978-3-88261-570-8; ISBN: 978-3-88261-691-0; BG BAU - Arbeiten unter der Sonne

Update:

  1. Wenn Sie sich (nicht nur beruflich) im Freien aufhalten, sollten Sie folgendes beachten:  Erkundigen Sie sich nach der aktuellen UV-Indexprognose (link: DWD).
  2. Sorgen Sie für Schatten!
  3. Bedecken Sie soviel Haut wie möglich. Nutzen Sie lange Ärmel und Hosen, eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe und bedecken Sie dabei den Nacken, die Ohren und die Wangen. Achten Sie dabei auf die 'Dichte' des Gewebes. Möglichst wenig 'Löcher'.
  4. Wo keine Bedeckung/Abschattung der Haut möglich ist, nutzen Sie Sonnencreme mit hohen Lichtschutzfaktoren (z.B. 50). Wiederholen Sie das Eincremen regelmäßig. Die Anleitung liefert dazu Hinweis und auch zur verwendenden Menge.
  5. Nutzen Sie Sonnenbrillen, die einen UV-Schutz bieten. Meist auf der Innenseite des Bügels durch ein CE-Zeichen zu erkennen. Gewerbliche Sonnenbrillen müssen der EN 166 und EN 172 genügen.

Sind Sie beruflich – nicht nur kurz - im Freien tätig, so sind oben genannte Sonnenschutz-Mittel durch den Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.
Gilt ab UVI3 und ab UVI5 ist bei der Arbeitsplanung besonders darauf zu achten (Dokumentation bitte nicht vergessen!). Beispielsweise durch Arbeiten an der Westfront am Morgen und an der Ostfront zum Feierabend. Mittags gegebenenfalls an der Nordfront oder innerhalb eines Gebäudes oder im Schatten. Zeiten mit maximaler UV-Strahlung (Mittags) möglichst minimieren, durch z.B. verlängerte Mittagspause. Auch ein vorgezogener Arbeitsbeginn bzw. ein späteres Arbeitsende sind Möglichkeiten. Lassen Sie Ihre Kreativität freien lauf!

Q: BAUA - Optische Strahlung (link: baua)

Arbeitssicherheit


Bildschirmarbeitsplatz

Büroarbeitsplatz

Fachkraft für Arbeitssicherheit

ISO 45001

PDCA

 

 Annex SL

 

 Ing.Büro

 

QHSE

HSE