baiMENTO
So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

AKTUELLES

zu den QHSE-Themen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Audit/Begehungen, Büro Check, Gesundheit am Arbeitsplatz in oder um München, Bayern finden Sie hier. Ob als Qualitätsmanager (QM), Umweltmanager (UM) oder Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI/SIFA), öfters vorbei schauen beziehungsweise verlinken lohnt sich.


 

Sie haben zum Qualitätsmanagement, Umweltmanagement, Arbeitssicherheit,  Arbeitsschutz oder integrierte Managementsysteme oder zu einem Beitrag Fragen?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an! Gerne können Sie auch ausgewählten Beiträge auf openpr.de nutzen.

DIE E-SCOOTER SIND UNTER UNS

Seit dem 15. Juni 2019 sind elektrische Tretroller, so genannte E-Scooter, für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Die elektrisch betriebenen Fahrzeuge sollen dazu beitragen, Mobilität modern und umweltfreundlich zu machen. Aber schon in den ersten beiden Wochen ereigneten sich mehrere schwere Unfälle. Die gesetzliche Unfallversicherung gibt Tipps, worauf zu achten ist, damit der Fahrspaß auch sicher bleibt. (ots)

Rechnen Sie in der ersten Zeit nach der Zulassung mit vermehrter Aufmerksamkeit der Polizei und der Ordnungsämter. Es hängt von dem Verhalten ab, ob es zukünftig zu Einschränken kommt oder nicht.

Denken Sie daran, es gilt die StVO!

  • Überholen Sie nie Rechts oder auf dem Gehweg.
  • Fahren Sie nie alkoholisiert oder unter Drogen.
  • Vermeiden Sie eine riskante und unangepasste Fahrweise. Der Schwächere hat Vorrang! Denken Sie besonders an Kinder und ältere Menschen.
    (StVO §1 Abs.1: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.)
  • Fahren Sie nie in Fußgängerzonen.
  • Parken Sie Ihren e-scooter ordnungsgemäß. Behindern Sie keine anderen Verkehrsteilnehmer (inkl. Fußgänger, Kinderwägen und Rollatoren).
    Pfosten von Verkehrszeichen sind tabu!
  • Jeder öffentliche Nahverkehr (ÖNV) hat eigene Bestimmungen - erkundigen Sie sich vorab.
    Oft gelten e-scooter als Gepäck und dürfen während des Berufsverkehrs gar nicht oder nur Zusammen geklappt befördert werden.


Auf ein gedeihliches und rücksichtsvolles Miteinader!


Die Empfehlungen der DGUV und des Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. zu Elektrokleinfahrzeugen.

Q: www.DGUV.de, www.DVR.de, baimento.de


SICHERHEITSZEICHEN ÜBERSETZT

Der Fachkräftemangel und die EU-Freizügigkeit führen zu immer  heterogenen Personalstrukturen. Damit einher geht auch die Notwendigkeit die Mitarbeiter*Innen dort abzuholen wo sie mit ihren Sprachkenntnissen sind. Wir möchten daher unseren Beitrag dazu leisten und haben in unsere Infothek (Arbeitssicherheit) einen kostenlosen Artikel eingestellt, der die wichtigsten Sicherheitszeichen und deren Bedeutung in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Türkisch übersetzt.

Q: info@baiMENTO.de


HITZE AM ARBEITSPLATZ

Hitze am ArbeitsplatzFotolia

Alle Jahre wieder! Das Thema kommt so regelmäßig wieder wie Ostern, Weihnachten und Sylvester. Und genauso regelmäßig die Fragen nach den Pflichten des Arbeitgebers und - etwas seltener - die der Arbeitnehmer. Die im Übrigen das ganze Jahr über gelten.

Für diejenigen, die nach dem 'Wo steht das?' fragen, sei die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.5 Raumtemperatur genannt.

Diejenigen die mehr nach Tipps für Arbeit und Wohlbefinden (leider 'nur') für das Büro suchen, können unter der BAUA-Reihe Praxis Kompakt fündig werden. Und mit etwas Phantasie und z.Zt. auch Schweiß es für die Produktion/ das Lager adaptieren. Wer damit nicht ganz zurecht kommt, kann sich gerne auch an uns wenden.

Einen interessanten Beitrag der den Zusammenhang zwischen Hitze und erhöhte Unfallgefahr thematisiert wurde aktuell und wiedermal vom VdTÜV veröffentlicht.

Im Übrigen gilt dies auch für den Weg von und zur Arbeit. Jeder kennt es aus eigener Erfahrung, wenn das Auto nach Feierabend den ganzen Tag in der prallen Sonne auf dem Parkplatz gestanden hat. Glücklich ist derjenige der dann eine gute Klimaanlage im Auto hat. Nützliche und interessante Erkenntnisse dazu findet man hier beim ADAC.

Q: info@baiMENTO.de

Start in einen Arbeitstag (ergotopia)

FUNDSACHEN

Als Führungskraft bestimmt man die Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter. Dazu gehören neben der allgemeinen und fachlichen Belastungen auch die Psychischen. Übrigens bereits seit 2013. Unter Belastungen (objektiv) können aber nicht die Beanspruchungen (subjektiv) verstanden werden, die oft damit vermischt werden. 

Als Führungskraft geht es also darum die (objektiven) Belastungen wie zum Beispiel Handlungsspielräume, Abwechslung, Information, Qualifikation, Arbeitszeiten, Kooperation und Arbeitsmittel angemessen zur Verfügung zu stellen. Ebenso (nicht nur geschäftliche) Unterstützung zuteil werden zu lassen und mal auch (wieder ehrlich) zu Loben.

Wie wäre es heute mal, bei passender Gelegenheit. Es tut auch gar nicht weh, versprochen!

Q: info@baiMENTO.de


HEUTE SONNE? DANN NUR MIT ...

Nie oben ohne!BG ETEM

Jeder weiß, dass Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor vor gefährlicher UV-Strahlung schützt und daher auch konsequent einzusetzen ist. Doch nur wenige wissen, wie wichtig es ist, auch an die passende Kopfbedeckung zu denken. Und das betrifft jeden! Was in Australien durch die Folgen des Ozonlochs selbstverständlich ist, wird hierzulande noch viel zu selten praktiziert. Besonders gefährdet sind Berufsgruppen, die im Sommer viel im Freien oder an exponierten Orten arbeiten, wie z. B. an Hochleitungsmasten.

Starke Sonneneinstrahlung kann Hautkrebs verursachen. Pro Jahr erkranken laut der Deutschen Krebshilfe rund 265.000 Menschen an dieser tückischen Krankheit - etwa 88 Prozent davon an dem sogenannten weißen Hautkrebs. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) informiert jetzt auf einer eigenen Themenseite "Sonnenstrahlung" umfangreich über UV-Strahlung und Schutzmaßnahmen.

Rund drei Millionen Menschen in Deutschland arbeiten überwiegend oder zeitweise im Freien und sind damit verstärkt der Sonne und damit auch der ultravioletten Strahlung ausgesetzt. Bei beruflicher Tätigkeit im Freien besteht ein deutlich höheres Hautkrebsrisiko als bei Tätigkeiten in Innenräumen. Daher wurden bestimmte Typen des hellen Hautkrebses und seiner Vorstufen 2015 in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommen. Laut Jahresbilanz der gesetzlichen Unfallversicherung waren 2017 mehr Fälle von arbeitsbedingtem Hautkrebs zu verzeichnen: Heller Hautkrebs stellt nach arbeitsbedingten Hautekzemen und arbeitsbedingter Lärmschwerhörigkeit die dritthäufigste Berufskrankheit dar.

HAUT SCHÜTZEN 

Doch wie kann man sich vor Sonne schützen? Dazu gibt die BG ETEM verschiedene Empfehlungen: Ganz wichtig ist der persönliche Schutz, egal ob für das Kind, den Rentner oder den Berufstätigen, welcher seine Arbeit im Freien und besonders im Sommer verrichten muss. An erster Stelle steht immer der Einsatz von Sonnencreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor. Kopf, Nacken und Augen sind besonders empfindlich. Körperbedeckende Kleidung, eine geeignete Kopfbedeckung (mit Nackenschutz) sowie eine Sonnenschutzbrille für den gewerblichen Bereich sind erforderlich. Bei helmpflichtigen Arbeiten im Freien empfiehlt die BG ETEM zusätzlich, ein Tuch zum Schutz von Ohren, Hals und Nacken einzusetzen. Ist ein Helm nicht notwendig, sollte der Kopf mit Kappen oder Hüten vor Sonnenbestrahlung abgeschirmt werden.

Grundsätzlich gilt: Sonne meiden, doch wenn ein Aufenthalt im Freien erforderlich ist, bieten technische Maßnahmen wie UV-absorbierende Überdachungen, Sonnenschirme und -segel, oder provisorische Unterstellmöglichkeiten Schutz. Bei der Organisation der Arbeit sollte darauf geachtet werden, diese möglichst in den frühen Morgenstunden zu verrichten, Zusatzpausen einzulegen und eine Mittagspause an einem schattigen Ort abzuhalten.

Hautärzte empfehlen, die eigene Haut regelmäßig auf verdächtige Veränderungen zu untersuchen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für ein Hautkrebs-Screening, durchgeführt von Haus- und Hautärzten, ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre.

Q: ots/www.presseportal.de/nr/18978
Q: www.bgetem.de - Webcode 15814854


 

EpilepsiebaiMENTO.de

DIAGNOSE: EPILEPSIE! -
A
RBEITS- ODER BERUFSUNFÄHIG?

Am 17. April 2019 fand die TEA Bundesfachtagung in München bei der Inneren Mission statt. Thema: Bausteine zur inkludierten Gefährdungsbeurteilung am Beispiel Epilepsie.

In informativen und sachkundigen Vorträgen über die Fahrtauglichkeit und gefährliche Tätigkeiten, die sieben Fristen der DGUV, die inkludierte Gefährdungsbeurteilung, medizinisch-berufliche Rehabilitation und mögliche Handlungshilfen und technische Lösungen bei der Epilepsie, wurde das gesamte Spektrum der Möglichkeiten und Chancen bei der Epilepsie im Unternehmen dargestellt.

Jeder des sich näher für das Thema interessiert sei die DGUV Information 250-001 bzw. wer aktive Hilfestellung benötigt, die Berufliche Teilhabe bei Epilepsie (TEA), die auch bundesweit tätig ist, empfohlen.

Q: info@baiMENTO.de



Bewegung im Büropixels

ABWECHSLUNG
IST GEFRAGT!

BÜRO-TIPP NR.3:

 

Unter Komfort im Büro wurde lange Zeit möglichst wenig Bewegung und höchst mögliche Bequemlichkeit verstanden. Dabei wurde aber meist übersehen, das Sitzen auf einem Bürostuhl genauso wie z.B. das Knien beim Boden verlegen, eine Zwangshaltung ist. Und für uns Menschen nicht gut ist.

Wir brauchen Abwechslung, sowohl im geistigen als auch körperlichen Sinne. Der Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, Ruhe und Bewegung tut nicht nur im Gesamten gut, sonder ist geradezu notwendig. Die komplette Muskulatur, die Gelenke, der Kreislauf und auch der Stoffwechsel (Diabetes) brauchen die Bewegung zum leben.

Denken Sie bei Ihrem nächsten längeren Büroaufenthalt bzw. PC-‘Sitzung‘ daran. Unterbrechen Sie diese regelmäßig, stehen Sie eine gewisse Zeit und laufen Sie ein Stück (45:10:5 Regel). So ist ein Stehen beim Telefonieren oder einer kurzen Besprechung oder ein Gang zum Kollegen/Kollegin statt einem Telefonat leicht umsetzbar. Nur zur rechten Zeit dran Denken ist nötig. Eine Gedächtnisstütze an der richtigen Stelle wirkt oft Wunder.

Und noch etwas: Ein Ausgleich nach der Arbeit wirke weniger, als ein kontinuierliche Verteilung über die gesamte Arbeits-/Tageszeit.

Q: info@baiMENTO.de



pexels

MOBIL ARBEITEN - CHANCEN UND RISIKEN?

Trotz modernster Technik wie Video-Konferenz, Fernwartung und Breitband-Anschluss nimmt die mobile Arbeit sowohl von der Dauer als auch der Häufigkeit stetig zu. Und dies nicht nur für die klassischen Tätigkeiten, wie im Vertrieb (Außendienst), Service (Montage, Reparatur, …), Kraftfahrer, Begleitpersonal, etc., sondern auch bei Projektmitglieder, Fachkräften, Interims-Manager, Tages-/Wochen-Pendler, Home Office [1], usw.

Bisher konnte der Umfang von mobiler Arbeit anteilig als sehr gering betrachtet werden. In den letzten Jahren hat sich dies allerdings oft dramatisch geändert. Anteile von 20% und mehr sind keine Seltenheit mehr. Die mobile Arbeit ist damit auch in die (bestehende) Gefährdungsbeurteilung zwingend mit einzubeziehen. Analog zu den psychischen Belastungen oder den aktuellen Ergänzungen gemäß Mutterschutzgesetz (MuSchG), deren Übergangsfrist zum 31/12/2018 endet.  

Zur Ermittlung des Bedarfs bzw. des Umfangs einer ergänzenden Gefährdungsbeurteilung mobile Arbeit – und damit zur effizienten und effektiven Umsetzung - haben wir ein Verfahren entwickelt. Berücksichtigt werden dabei
- spezifischen Rahmenbedingungen
- Planungsmöglichkeiten
- Erholungsmöglichkeiten im Außendienst
- technisch, organisatorisch, und soziale Unterstützung
- Unterweisung – mobile Arbeit
- für betroffene MitarbeiterInnen und Führungskräfte
- Gestaltungsmöglichkeiten für mobile Arbeit

Eine umfassende und fürsorglichen Betrachtung der mobilen Arbeit und eine rechtssichere Dokumentation sind damit sichergestellt.

Q: info@baiMENTO.de

[1]  Die Übernahme der Bildschirmarbeitsverordnung in die Arbeitsstättenverordnung deckt lediglich fest eingerichtete Arbeitsplätze ab. 



rawpixel

EINE ERINNERUNG AN §10 MUTTERSCHUTZGESETZ (MUSCHG). ACHTUNG TERMIN WAR AM 31.12.2018!

Die Übergangsfrist zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung gemäß §10 Mutterschutz läuft Ende 2018 ab.

Jede Tätigkeit im Unternehmen muss bis 31.12.2018 zusätzlich auf Gefahren für werdende Mütter untersucht werden. Dabei ist es unerheblich, ob die Tätigkeit im Moment von einer Frau (schwanger oder nicht) oder einem Mann ausgeführt wird. So das Mutterschutzgesetz das am 01.01.2018 in Kraft getreten ist. Die Übergangsfrist für die ergänzende [1]  Gefährdungsbeurteilung endet am 31.12.2018.

Kann ein Unternehmen ab Anfang 2019 keine ergänzende Gefährdungsbeurteilung gemäß Mutterschutzgesetz nachweisen, drohen Bußgelder bis zu 5.000 Euro bzw. 25.000 Euro.

Bei Wiederholungstätern oder Vorsatz kann sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr drohen. Mögliche Ansprüche der Versicherungsträger sind davon unbenommen.

Wird dem Arbeitgeber eine Schwangerschaft angezeigt oder wird diese ihm bekannt, so ist die Gefährdungsbeurteilung gemäß §10 Mutterschutzgesetz unverzüglich durchzuführen. Gleiches gilt für die Meldung an die Aufsichtsbehörde.

Q: info@baiMENTO.de

[1] eine allgemeine Gefährdungsbeurteilung für jede betriebliche Tätigkeit, schreibt §10 Arbeitsschutzgesetz seit 07.08.1996 vor.


E-Mail
Anruf
Infos