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HITZESCHUTZ IM UNTERNEHEMEN

Ist die Hitze gerade vorbei? Dann sollten sie sich (gemeinsam) an die Aktualisierung oder Erstellung ihres Hitzeschutzplans machen, solange die Erinnerung an die positiven wie negativen Dinge noch frisch sind.

Wir haben ein paar Dinge (aus unserem Hitzeschutzplan) notiert, die für sie vielleicht nützlich sein können. Wir teilen diese gerne und stehen auch für Fragen gerne bereit. 

Sie wollen direkt von unseren Erfahrungen profitieren? Dann ist unser Hitze-Check mit KurzDoku/Empfehlungen das Richtige für Sie.
Interesse? Fragen Sie uns!


Hitzeschutz in Gebäuden

An heißen Sommertagen kann die Lufttemperatur in Arbeitsräumen wie Büros oder Ladengeschäften stark ansteigen. Eine zu hohe Raumtemperatur kann zu Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, verminderter Leistungsfähigkeit, starker Schweißabgabe und Herz-Kreislauf-Belastungen führen. Außerdem steigt das Unfallrisiko.

Räume möglichst früh morgens und abends lüften, Sonnenschutz wie Jalousien oder Rollläden verwenden und, wenn vorhanden, Ventilatoren oder Klimaanlagen einsetzen. Arbeitsbereiche sollten möglichst kühl gehalten werden.

Bei der Arbeitsplanung sollten aktuelle und zu erwartende Außentemperaturen sowie Sonneneinstrahlung berücksichtigt werden. Besonders belastende Tätigkeiten sollten möglichst in die kühleren Tageszeiten verlegt werden.

Arbeitsabläufe und Arbeitszeiten an die Hitze anpassen, zusätzliche Pausen ermöglichen und geeignete, luftdurchlässige Arbeitskleidung verwenden. Es sollten ausreichend Trinkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Beschäftigte sollten regelmäßig und ausreichend trinken, körperliche Anstrengungen reduzieren und auf Anzeichen von Überhitzung achten. Bei Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Kreislaufproblemen sollte die Arbeit unterbrochen und ein kühler Bereich aufgesucht werden.


Hitzeschutz in der Fertigung, der Produktion, im Lager

Hohe Temperaturen in Produktions- und Lagerbereichen beeinträchtigen sowohl die Gesundheit der Beschäftigten als auch die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Studien zeigen, dass mit steigender Temperatur die Arbeitsleistung deutlich sinkt und die Fehlerquote stark zunimmt. Bei 35 °C kann die Arbeitsleistung beispielsweise um bis zu 45 % zurückgehen, während die Fehlerquote erheblich ansteigt.

Hitzestress belastet den Körper und kann zu Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und Dehydrierung führen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von etwa 2 % des Körpergewichts kann die Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigen. Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis, Reaktionszeit und Rechenvermögen verschlechtern sich, wodurch das Risiko für Fehler und Arbeitsunfälle steigt. Langfristig können zudem mehr Krankheitstage, eine geringere Mitarbeitermotivation und höhere Kosten durch Personalwechsel entstehen.

Industrielle Produktionsstätten sind besonders schwer zu kühlen, da sie häufig große Hallen, hohe Decken und hitzeintensive Prozesse besitzen. Herkömmliche Klimaanlagen sind oft teuer oder technisch schwer umzusetzen. Auch Ventilatoren senken die Raumtemperatur nicht, sondern verteilen lediglich die vorhandene warme Luft.

Eine mögliche Lösung ist die mobile Verdunstungskühlung. Dabei wird warme Luft über befeuchtete Kühlkissen geleitet und durch die Verdunstung des Wassers abgekühlt. Die Geräte benötigen wenig Energie, keine aufwendige Installation und können flexibel eingesetzt werden.

Besonders die Punktkühlung ermöglicht es, gezielt Arbeitsplätze und Maschinen zu kühlen. Dadurch werden Energie eingespart, Arbeitsbedingungen verbessert und Produktivität sowie Sicherheit erhöht. Gleichzeitig ist Verdunstungskühlung aufgrund des geringen Energieverbrauchs und des Verzichts auf klimaschädliche Kältemittel eine umweltfreundliche Lösung.


Ergänzung zur Gefährdungsbeurteilung (GBU)

Hitze kostet Unternehmen Milliarden – 
warum Hitzeschutz zur Managementaufgabe wird.

Hitze ist längst kein Wetterphänomen mehr, sondern ein wirtschaftlicher Risikofaktor. Während Stürme oder Hochwasser sichtbare Schäden hinterlassen, entfalten Hitzewellen ihre Wirkung oft schleichend – mit erheblichen Folgen für Gesundheit, Produktivität und Wertschöpfung.

Bereits ab etwa 26 °C sinkt die Leistungsfähigkeit vieler Beschäftigter. Gleichzeitig nehmen hitzebedingte Erkrankungen und Fehlzeiten zu. Besonders betroffen sind Menschen mit Vorerkrankungen sowie Beschäftigte im Freien oder an Hitzearbeitsplätzen. Hinzu kommen indirekte Auswirkungen wie Betreuungsausfälle oder steigende psychische Belastungen.

Auch Unternehmen geraten zunehmend unter Druck. Maschinen und IT-Systeme arbeiten störanfälliger, Lieferketten werden durch Niedrigwasser oder Schäden an der Infrastruktur unterbrochen und der Energiebedarf für Kühlung steigt. Die Folge sind sinkende Produktivität, höhere Kosten und erhebliche Wertschöpfungsverluste. Für einzelne Hitzewellen werden in Deutschland volkswirtschaftliche Schäden von mehreren hundert Millionen Euro pro Tag geschätzt.

Trotzdem behandeln viele Unternehmen Hitzeschutz noch immer als kurzfristiges Sommerthema. Tatsächlich ist er längst eine Managementaufgabe. Neben den gesetzlichen Anforderungen des Arbeitsschutzes braucht es klare Zuständigkeiten, definierte Auslöser für Maßnahmen und eine systematische Vorbereitung. Dazu gehören unter anderem die Wartung von Kühlanlagen, die Identifikation besonders belasteter Arbeitsbereiche, der Schutz gefährdeter Beschäftigter, die Sensibilisierung von Führungskräften sowie flexible Arbeitszeiten oder mobiles Arbeiten.

Kurzfristige Maßnahmen sind jedoch nur der erste Schritt. Unternehmen, die ihre Resilienz stärken wollen, müssen Klimaanpassung dauerhaft in ihre Unternehmenssteuerung integrieren – mit klaren Verantwortlichkeiten, messbaren Kennzahlen und einer vorausschauenden Investitionsplanung.

Hitze ist kein saisonales Problem mehr. Sie entwickelt sich zu einem dauerhaften Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die heute handeln, schützen nicht nur ihre Beschäftigten, sondern auch ihre Produktivität und ihre wirtschaftliche Zukunft.


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Dieser Beitrag/Illustration wurde unter Einsatz von KI erstellt bzw. unterstützt und
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