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Arbeitssicherheit - Arbeitsschutz (ISO 45001, BS OHSAS 18001)

ISO 45001 (HSE)

Der Bereich HSE, Arbeitssicherheit / Arbeitsschutz (inkl. unfallverhütung) ist spätestens seit der Umsetzung europäischer Rahmenrichtlinien zum Arbeitsschutz (1992) aus einem Schattendasein heraus getreten. Hoffnungen werden auch auf die neue ISO 45001 die voraussichtlich 2018 erscheinen soll gesetzt. Zumal diese nach der ISO Direktive 1 und dem Anhang SL (HLS) struktuiert wurde.

Eine Übersicht zwischen BS OHSAS 18001, HLS und der ISO 45001:DIS2 erhalten Sie hier.

Gefährdungsbeurteilung

baua Logo

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Die Gefährdungsbeurteilungen (die seit ca.20 Jahren verpflichtend sind) scheint diese in vielen Betrieben noch nicht bzw. unzureichend realisiert (PDF) worden zu sein. Je kleiner ein Betrieb ist, desto geringer ist die Umsetzungshäufigkeit (PDF) der (nicht mehr ganz neuen) gesetzlichen Anforderungen (u.a. Fachkraft für Arbeitssicherheit - FASI, Bereitstellung von Mitteln, Gefährdungsbeurteilung, ASA-Sitzungen, regelmäßige Unterweisungen, Begehungen, etc..)

Q:verdi.de (pdf)

Verbreitung von Gefährdungsbeurteilungen (pdf) (Q:verdi.de)

Da im Falle des Falles sehr schnell ein Organisationsverschulden greift, stellt es ein (meist nicht realisiertes) Risiko für den Betrieb dar. Vordem auch keine Ver- sicherungspolice (inkl. Berufsgenossen-schaftstbeiträge) schütz.

Dies ist umso erstaunlicher, da durch etwas Know-How und Erfahrung eine funktionierende Arbeitsschutz-Organisation aufzubauen wäre und zu betreiben ist. Bin gerne bereit meine Erfahrungen und Unterstützung beizusteuern. Kontaktieren Sie mich in München, Bayern unverbindlich.


Mitglied im VDSI München Fachbereich Büro

Arbeitsschutz in Unternehmen (KMUs)

Arbeitschutz baiMENTO.debaiMENTO.de

Grundsätzlich ist jeder Unternehmer, der einen Mitarbeiter beschäftigt, dazu verfplichtet, dessen Arbeitssicherheit sicherzustellen. Ob es sich dabei um einen Minijober, eine Aushilfe, einen Leiharbeiter, einen Zeitarbeiter oder einen Festangestelter handelt, ist dabei ohnen Belang (inkl. deren Dauer). Ebenso, ob sich bereits ein (meldepflichtiger) Arbeitsunfall ereignet hat oder nicht. Und beim Arbeitsschutz geht es schon lage nicht mehr nur um die reine Unfallverhütung, sondern um einen umfassenden Gesundheitsschutz.

Kommt der Unternehmer seinen Verpflichtungen nicht nach (und es passiert was), so riskiert dieser von den Berufsgenossenschaften ggf. in Anspruch genommen zu werden. Auch wenn der Unternehmer seine Pflichtbeiträge regelmäßig entrichtet hat. Die Höhe solcher Beträge ereichen schnell einen sechsstelligen, im Falle eines Rentenaspruchs auch siebenstellige Beträge. Bei KMUs steht die Existenz des Unternehmens dabei schnell auf dem Spiel.

Was jeder Unternehmer zu erfüllen hat:

1. Gefährdungsbeurteilung

Jeder einzelne Arbeitsplatz ist auf evtentuelle Gefährdungen hin zu untersuchen. Dies ist schriftlich zu dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung ist DAS zentrale Element des Arbeitsschutzes. Fehlt diese, ist alles andere nahezu umsonst.

2. Unterweisung

Jeder (ausnahmslos) Mitarbeiter ist mindestens einmal jährlich gemäß den an seinem Arbeitsplatz herrschenden Gefahren (Grundlage ist die aktuelle Gefährdungsbeurteilung) zu unterweisen. Der Inhalt, die Dauer und der Unterweiser ist schriftlich zu dokumentieren. Der Unterwiesene hat die Unterweisung mit eigenhändiger Unterschrift zu bestätigen. Die Wirksamkeit ist durch den Unternehmer zu prüfen und gegebenenfalls nachzubessern.

3. Ersthelfer

Für die Sicherstellung der Ersten-Hilfe sind in jedem Gebäude und in jeder Schicht ausreichend viele Helfer bereitzustellen. Eine Richtgröße ist pro 20 Mitarbeiter ein Helfer (beginnend ab 2 Maitarbeiter). Die Erste-Hilfe Leistungen sind zu dokumentieren bzw. regelmäßig auszuwerten.

4. Sicherheitstechnische Betreuung
   und Arbeitsmedizinische Betreuung

Jeder Unternehmer ist verpflichtet sich durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und einen Betriebsarzt betreuen zu lassen. Dies ist durch Beauftragung bzw. bei Externen durch einen Vertrag nachzuweisen. Die einzelnen Betreuungsmodelle sind bei jeder Berufsgenossenschaft anders geregelt. Somit also individuell zu prüfen.

bei Unternehmen von mehr als 20 Mitarbeitern zusätzlich

5. Sicherheitsbeauftragte (SiB)

Sind Kollegen die sich um das Thema Arbeitschutz/Arbeitssicherheit kümmern und als erst Ansprechpartner unter Kollegen diehnen sollen. Sie unterstützen die Fachkraft für Arbeitssicherheit (siehe 4.) und ersetzen diesen aber nicht.

6. Arbeitsschutzausschuss (ASA)

Der Arbeitsschutzausschuss trifft sich mindestens jedes Quartal. Besteht aus dem Unternehmer, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt, den Sicherheitsbeauftragten (bei Bedarf) und sofern vorhanden, dem Betriebsrat. Die Einladung erfolgt mittels einer Agenda und die Ergebnisse sind schriftlich in einem Protokoll zu dokumentieren.

GPS und wo geht es hier zum Notausgang?

Eine Ansicht, die sich selbst nicht ganz ernst nimmt.

Ein GPS oder die europäische Variante Galileo ist ja eine praktische Sache. Zu jeder Zeit genau zu wissen, wo man ist. Als Kunde habe ich noch eine weitere Anforderung, und zwar die, daß für die Region in der ich mich (vermultlich) bewergen werden, gleich noch die Landkarten mit dabei ist. Und diese natürlich am besten aktuell oder zumindest als ein kostenloses Update via Internet. Es ist ja so praktisch, intuitiv zu bediehnen, und eigentlich für den Nutzer fast kein Aufwand mehr - Google Maps läßt grüßen.

Nur dadurch verlieren scheinbar viele Menschen die einfachsten Fertigkeiten. Zum Beispiel eine Landkarte oder einen Stadtplan (genau die Papierform ist gemeint) lesen bzw. interpretieren zu können. Die elektronische Form auf dem Display ist zwar genauso, aber scheinbar wird diese nicht so wargenommen. Zumindest scheint es so zu sein, daß sich dies - zumindest mittelbar - auf die Kennzeichnung wo sich der nächste Notausgang befindet bzw. die Gestaltung von Flucht- und Rettungsplänen auswirkt. Es ist scheinbar ein Problem, ob der weiß Pfeil auf grünem Quadrat nun nach oben oder unten zeigen soll. 

Dabei ist es ganz einfach! Der Pfeil muß in die Richtung zeigen, in der der Notausgang zu finden ist, wenn ich auf einen Plan schaue. Also über einem Durchgang zeigt der Pfeil nach oben, wenn der Notausgang hinter dem Durchgang liegt. Der Pfeil wandert also 'virtuell' von der Wand vor mir, auf den Plan vor mir (virtuell bzw. vor dem geistigen Auge des Betrachters). Wenn der Pfeil bei einer Treppe nach unten zeigt, dann ist der Notausgang eine Etage tiefer. Also alles kein Problem.

Lärm, Lesen und konzentriertes Arbeiten

baiMENTO.de LärmbaiMENTO.de

Lärm kann nicht nur störend sein, sondern ist oft schädigend auf das Gehör. Nicht unbedingt sofort, aber in der Gesamtheit auf die ganze Lebensspanne gesehen.

Dies sind aber nicht die einzigen Beeinträchtigungen. Jeder hat die Einflüsse von störenden Geräuschen bereits selbst mal erlebt, wenn Konzentration erforderlich ist. Sei es beim Lesen oder bei diffizilen Arbeiten. Dies führt zu Fehlern sowohl beim Verständnis als auch bei der Ausführung von Tätigkeiten. Oft wird es unter dem Begrif Ausschuss oder Doppelarbeit subsumiert.
Eine BAuA-Studie hat es näher untersucht und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. Generell lässt sich sagen, dass Sprache eine höhere Störwirkung hat als Geräusche. Und das verständliche Sprache mehr negative Einflüsse hat als unverständliche Gespräche. Ebenso ist ein lauterer Lärmpegel beeinträchtigender als ein Geringerer.
Wer sich näher dafür interessiert kann hier Näheres erfahren.

H. Sukowski: Wirkungen von Lärm auf das Lesen. Bisherige Erkenntnisse und Ergebnisse einer Pilotstudie mit Blick auf den ArbeitskontextArtikel "Wirkungen von Lärm auf das Lesen" (Q: BAUA)


Ständige Erreichbarkeit

StratoStrato

Ein Thema das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zumal es auch in Zeiten von Smartphones, Flat-Rates und gewissem 'Sucht-Charakter' (ich könnte ja was Wichtiges verpassen!) immer selbstverständlicher wird. Jeder Arbeitgeber bzw. Vorgesetzte sollte sich dabei aber bewusst sein, das eine email, ein Termineintrag oder eine Mitteilung (auch oder gerade die Automatischen), der an Mitarbeiter geht Konsequenzen haben kann. Ob mit oder ohne Einwilligung des Arbeitnehmers. So kann eine Nachricht am Sonntag sehr schnell zum Verstoss der Sonntagsbeschäftigung führen, sofern keinen Genehmigung vorliegt. Ebenso kann eine Mitteilung am Mittwoch z.B. um 18h00 zu einer Unterbrechung der Ruhezeiten führen. Betrifft dies eine Berufskraftfahrer, und hat dieser einen Verkehrunfall, kann dies einen Angriffspunkt der gegnerischen Versicherung nach sich ziehen. Ein vermeidbares Problem! Entsprechende Unterweisungen und Sensibilisierungen Ihrer Führungskräfte sollten daher regelmäßig erfolgen. Q: baua 978-88261-039-0

Sie haben Fragen zu:

  • Sie haben Bedarf an einer (externen) Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI/SIFA) einem Sicherheitsingenieur/Sicherheitsfachkraft?
  • Sie möchten auf der gesetzlich 'sicheren' Seite sein?
  • Sie wollen wissen, wie es um Ihre Gefährdungbeurteilung, Betriebsanweisungen, Unterweisungen bzw. Arbeitssicherheits-Organisation steht?
  • Sie wollen Ihre Pflichten und die Pflichten Ihrer Führungskräfte bzw. Mitarbeiter kennen? z.B. Betriebsbegehung, Betriebsanweisung, Sicherheitsbeauftragte (SiB), Arbeitssicherheitsausschuss (ASA)
  • Wann und wie umfangreich (Dauer) ist eine Begehung durchzuführen?
    Zu welchem Termin ist eine Arbeitssicherheit Begehung möglich?
  • Gesundheit am Arbeitsplatz - was ist zu berücksichtigen?
  • Büro Check was ist das?
  • Was ist bei Büroarbeit oder Bildschirmarbeit zu beachten?
  • Wie kann ich am einfachsten eine Betriebssicherheit erreichen bzw. nachweisen?
  • HSE was ist damit gemeint?
  • ...


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Glossar

Sicherheitstechnische Betreuung

Die sicherheitstechnische Betreuung und der geforderte Aufwand richten sich nach der Anzahl der Beschäftigten und der Risikoeinstufung der Berufsgenossenschaften. Für KMU (<10 Beschäftigte) besteht die sicherheitstechnischen Betreuungen aus der Grundbetreuung und der Anlaßbetreuung.

Grundbetreuung

Die Grundbetreuung umfasst unter anderem

  • die Beurteilung der Arbeitsbedingungen(Gefährdungsbeurteilung),
  • die Verhältnisprävention (grundlegende Maßnahmen der Arbeitsgestaltung),
  • die Verhaltensprävention (Unterweisungen, Betriebsanweisungen, Qualifizierungen)
  • der Schaffung und Integration einer Arbeitssicherheits-Organisation
  • die Untersuchung nach Vorkommnissen bzw. Ereignissen (Unfalluntersuchungen, Verbesserungsvorschläge)
  • die Beratung und Schulung aller Akteure (Beschäftigte, Führungskräfte, Unternehmer, etc.)
  • die Erstellung der Dokumentation bzw. Erfüllung der Meldepflichten


Anlaßbetreuung

Zusätzlich zur Grundbetreuung besteht z.B. bei folgenden Anlässen die Notwendigkeit der Betreuung/Beratung:

  • Änderungen der betrieblichen Anlagen
  • Neue Arbeitsmittel, Arbeitsverfahren, Arbeitsplätze und --abläufe, Arbeitsstoffe bzw. Genfahrstoffe
  • Unfalluntersuchungen
  • Notfall-/Alarmpläne


Für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeiter bestehen sicherheitstechnische Betreuungen aus der beschriebenen Grundbetreuung und der branchenspezifischen Betreuung die individuell (Themen und Aufwand) zu ermitteln ist.

Als Alternative kann auch das sogenannte Unternehmermodell (< 50 Beschäftigte) gewählt werden. Hierbei wird der Unternehmer nur auf Wunsch betreut und muss in das tägliche Betriebsgeschehen eingebunden sein. Eine Unternehmerschulung ist Voraussetzung.


Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilungen stellt das zentrale Instrument der Beurteilung der Arbeitsbedingungen dar. Die Gefährdungsbeurteilung ähnelt sehr einer Fehler-Möglichkeit-und Einfluss-Analyse (FMEA) - bekannt als Qualitäts-Management-Methode. Hierbei werden die möglichen Gefährdungen und ein Risiko (Auftretenswahrscheinlichkeit und Schwere der Auswirkung) ermittelt. Ebenso Maßnahmen, Verantwortliche und Termine festgelegt, die nach Ablauf der Frist auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Gegebenenfalls werden Folgemaßnahmen definiert. Die Gefährdungsbeurteilung ist aktuell zu halten bzw. einmal jährlich zu überprüfen.

Arbeitsschutzausschuss

Der Arbeitsschutzausschuss trifft sich mindestens jedes Quartal. Besteht aus dem Unternehmer, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt, den Sicherheitsbeauftragten (bei Bedarf) und sofern vorhanden, dem Betriebsrat. Die Einladung erfolgt mittels einer Agenda und die Ergebnisse sind schriftlich in einem Protokoll zu dokumentieren.

Sicherheitsbeauftragte

Sind Kollegen die sich um das Thema Arbeitschutz/Arbeitssicherheit kümmern und als erst Ansprechpartner unter Kollegen diehnen sollen. Sie unterstützen die Fachkraft für Arbeitssicherheit und ersetzen diesen aber nicht.

Büroarbeit

Unternehmen ohne Büroarbeit sind kaum vorstellbar. Wenn die Gefährdungen auch nicht so augenscheinlich sind wie in der Produktion oder Lager, denoch sind die Arbeiten im Büro in die sicherheitstechnische Betreuung bzw. die Gefährdungsbeurteilung mit einzubeziehen.

Bildschirmarbeit

Ist eine spezielle Form der Büroarbeit und heutzutage nahezu deckungsgleich. Der VDSI hat dazu eine Fachbereich Büro mit vielen nützlichen Informationen.




 

Arbeitsschutz

 

 

Arbeitssicherheit

 

 

Bildschirmarbeitsplatz

 

Büroarbeitsplatz

 

Fachkraft für Arbeitssicherheit

 

ISO 45001

 

Psychische Belastung

 

 

Sicherheitstechnische Betreuung

 

Begehung

 

BS OHSAS 18001

 

 

PDCA

 

 

Unterweisung

 

 

Psychische Beanspruchung

 

 

HSE